Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen

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Maßnahmendatenbank

IKZ Kreis Groß-Gerau "Hitzeaktionsplanung"


Kommune / Landkreis

Biebesheim am Rhein / Groß-Gerau

Beschreibung

Beteiligung am Projekt IKZ des Kreis Groß-Gerau "Hitzeaktionsplanung" Ein Hitzeaktionsplan ist ein strategischer Plan, der Maßnahmen zusammenfasst, um auf hitze-bedingte Gesundheitsrisiken zu reagieren und diese zu verringern. In die Erstellung eines Hit-zeaktionsplans ist ein breites Spektrum behördlicher und nichtbehördlicher kommunaler Akteurinnen und Akteure einzubinden, um die Koordination und Zusammenarbeit vor, während und nach einer Hitzewelle zu verbessern. 13 der 14 Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau und der Kreis Groß-Gerau haben sich vor diesem Hintergrund im Januar 2024 im IKZ-Projekt „Hitzeaktionsplanung“ zusammen-geschlossen, um die Möglichkeiten zur gemeinsamen Bewältigung dieser Aufgabe zu prüfen und zu nutzen. Nach dem Start des Projekts hat zunächst eine Bestandsaufnahme zu den Voraussetzungen für die Erstellung der örtlichen Hitzeaktionspläne in den Kreiskommunen stattgefunden (u.a. Vorliegen politischer Beschlüsse und Anfragen, Organisation der Aufgabenwahrnehmung in den Verwaltungen, bereits umgesetzte örtliche Maßnahmen und Herausforderungen). Darüber hinaus wurde eine Befragung zum Schutz der Gesundheit vor den negativen Folgen von Hitze an den Arbeitsplätzen der Kreiskommunen durchgeführt. Nach Auswertung der Ergebnisse hat die Projektgruppe begonnen, eine einheitliche Struktur und Textbausteine eines Hitzeaktionsplans zu erarbeiten, die künftig als Blaupause für die Hitzeaktionspläne in allen Städten und Gemeinden Verwendung finden können. Auch eine „Tool-Box“ mit 30 Maßnahmen zur Hitzeanpassung und zum Gesundheitsschutz wurde entwickelt, die die Kommunen für ihre örtlichen Hitzeaktionspläne nutzen können. Das IKZ-Projekt wird im Jahr 2025 abgeschlossen. Weitere Informationen folgen im nächsten IKZ-Jahresbericht des Kreis Groß-Gerau.

Handlungsfeld

Klimawandelanpassung Allgemeines

Typ

Vernetzung (interkommunal und von lokalen Akteuren)

Finanzierung

(teil-)finanziert durch Förderprogramm

Status

laufend

Beginn der Maßnahmen-Umsetzung

2024

Ansprechpartner

Klimaschutzbeauftragter Herr Martin Erber


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